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Als
im Jahr 1989 die erste Überlegung
angestellt wurde, die damals nicht
zufriedenstellende Notfallversorgung der Bürger
in der Gemeinde Altenbeken
rettungsdienstlich zu verbessern, konnte
sich noch niemand vorstellen, dass der Löschzug
Buke der tragende Pfeiler in Sachen
Rettungsdienst für die Gemeinde
Altenbeken werden würde.
Zwar waren es gerade die
Feuerwehrkameraden vom Löschzug, die bei
den technischen Hilfeleistungs- einsätzen
mit der Rettungsschere bei Verkehrsunfällen
immer wieder die Notwendigkeit schneller,
fach- gerechter, medizinischer Hilfe bei
Not- und Unglücksfällen sahen, aber
nicht in der Lage waren mehr als die Erste
Hilfe zu leisten.
Aus diesem Grund ließen sie sich von den
damaligen MHD-Ortsbeauftragten Martin
Meilwes im Sanitätswesen aus- und
weiterbilden und notfallmedizinische
Ausrüstungen für die Einsatzfahrzeuge
wurde beschafft. Doch eine Übernahme, des
den heutigen professionellen Anforderungen
gerecht werdenden Rettungsdienstes, schien
kaum möglich. Allein die Erfüllung des
geforderten Ausbildungsnachweises für die
Mitarbeiter im Rettungsdienst (dabei
besteht kein Unterschied, ob der Dienst
haupt - oder ehrenamtlich geleistet wird),
erwies sich als kaum bezwingbare Hürde.
Doch nicht für die Kameraden aus
Buke. Eine hochmotivierte und standfeste
Gruppe, die bereit war, ehrenamtlich in
der Freizeit abends, am Wochenende, ja
sogar ganztägig in
der Urlaubszeit an der fast drei Jahre
dauernden Ausbildung teilzunehmen. So
konnten die Kameraden im Februar 1992 ihre
Abschlussprüfung in Anwesenheit des
Kreisgesundheitsamtes ablegen.
Somit konnte nach Umbaumaßnahmen im
Feuerwehrgerätehaus am 01.04.1992 um 0.00
Uhr der Dienst im Rettungswesen
begonnen werden. Ab dem Tag ist das
Rettungsdienstpersonal jederzeit
Einsatzbereit. Werktags von 7.00 Uhr bis
19.00 Uhr zwei Rettungsassistenten
des Kreis Paderborn; von 19.00 Uhr bis
7.00 Uhr ein weiterer Mitarbeiter des
Kreis Paderborn und ein Mitglied der
Rettungsdienstgruppe. An Wochenenden und
Feiertagen stellt die Rettungsdienstgruppe
des Löschzuges Buke sowohl im Tages- als
auch im Nachtdienst den zweiten Mann,
neben dem hauptamtlichen Tages- und
Nachtdienst, ehrenamtlich.

Im Sommer 1994 wurde die neue
Rettungswache bezogen. Zur Zeit besteht
die Rettungsdienstgruppe aus 19 Feuerwehrkameraden und sie erhält auch
hier personelle Unterstützung aus dem Löschzug Altenbeken.
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