Im
Einsatzgebiet der Feuerwehr Altenbeken und
den angrenzenden Städten und Gemeinden sind
Ende der 90er Jahre Windkraftanlagen wie
Pilze aus dem Boden geschossen.
Hierdurch ergab sich ein neuer
Einsatzschwerpunkt. Eine schnelle und
sichere Rettung für Menschen in Notlagen
musste gefunden werden. Auf Grund der
Einsatzhöhen von mehr als 80m wurde eine
Höhenrettungs- gruppe gegründet.
Die
theoretische und praktische Ausbildung der
anfänglich 9 Kameraden des Löschzuges
Buke fand im Sommer 2000 im Gerätehaus
Buke sowie an Objekten im
Gemeindegebiet statt.
Am 08.09. und 09.09.2000
wurde von zwei Kameraden der
Berufsfeuerwehr Köln (Ausbilder für
Höhenrettung) der Abschlusslehrgang
durchgeführt. Seit
dem 27.10.2000 ist die
Höhenrettungsgruppe offiziell
einsatzbereit und im Einsatzleitrechner
der Leitstelle des Kreises Paderborn
hinterlegt.

Seitdem trainieren die Höhenretter nach einem
eigens aufgestellten Dienstplan um ständig
einsatzbereit zu bleiben. Spezialisiert
ist die Höhenrettung auf die Rettung von
Windkraftanlagen (Rohr/Mast), was 1/3 der
Übungszeit ausmacht. Ein Weiteres 1/3 besteht aus
Taktik/Technik und das letzte 1/3
sind Gefahrenpunkte, Hängetrauma, Knoten, Festpunkte,
System, Teamwork und Neuerungen.
Die
Höhenrettungsgruppe ist aber nicht
länger nur eine Abteilung des Löschzuges
Buke. Auch Kameraden aus den Löschzügen
Altenbeken und Schwaney verrichten ihren
Dienst in der Höhenrettungsgruppe. Zur
Zeit besteht die Gruppe aus 15
Mitgliedern. Von diesen haben 8
Höhenretter eine rettungsdienstliche
Fachausbildung.
Bei
Einsätzen im Gemeindegebiet rückt die
Höhenrettungsgruppe mit der DLK, dem LF
8/6 Schwer und den beiden MTWs der
Löschzüge Altenbeken und Schwaney aus.
Bei überörtlichen Einsätzen wird die
Ausrüstung der Höhenretter von der DLK
entnommen und mit den MTWs aus Altenbeken
und Schwaney zur Einsatzstelle
ausgerückt.
Im
Oktober 2007 besuchten 4 Kameraden den
Lehrgang "Spezielles Retten aus Höhen
und Tiefen" (SRHT) beim THW Ortsverein Bendorf/Koblenz.
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